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Maiauslaufen 2005 – Ein Tag unter Segel

Nach einem speziellen Tipp von Petrus hatte der Vorstand unserer MK bereits im Januar das diesjährige Maiauslaufen in den Juni verlegt. Und Petrus hatte Recht: Uns erwartete ideales Segelwetter (Wind: Nordwest 4-5, See: 4, ein Mix aus Sonne und Wolken, kein Regen) als sich gut 40 Teilnehmer am 11.06. pünktlich am Stellplatz in Warnemünde einfanden.Und dann legte sie an, die “Santa Barbara Anna”, um uns an Bord zu nehmen. Ursprünglich als Fischtrawler gebaut, wurde das Schiff 1984-85 zu einem Dreimast-Bramsegelschoner umgerüstet. Der Segler ist 44m lang, 7m breit, hat einen Tiefgang von 3,5m und – wenn alles Zeug gesetzt ist – 500 m2 Segelfläche. Mehr zum Schiff kann man unter www.santa-barbara-anna.de erfahren.

Die Mole Warnemünde wurde noch mit Motorkraft auslaufend passiert. Das Schiff verließ das Fahrwasser und nun hieß es für uns erst einmal nach den Weisungen der Stammbesatzung Mit-Hand-Anlegen beim Segelsetzen. Bei den Vorsegeln reichten zwei Mann gerade noch aus. Bei den schonertypischen, schweren Gaffelsegeln waren schon mehr Männer gefragt. Der anschließende Nord-Ost-Kurs hatte es in sich! Das Schiff lag mit 60 Grad am Wind und ritt mit ständiger Krängung nach Steuerbord die Wellen ab. Bald zeigte sich, daß einige unserer Damen nicht ganz seefest waren. Die anfangs vom Wind geröteten Gesichter nahmen eine leicht blasse Farbe an und Neptun empfing das eine oder andere kleine Opfer. So kam es, daß nicht alle am Mittagessen teilnehmen wollten, das Familie Rückert vom “Cafe Cordula” für uns vorbereitete hatte (Kartoffelsalat und Bockwurst). Die Getränke dazu wurden von der Stammbesatzung angeboten. Am besten ging das gezapfte Bier. In See war es doch empfindlich kühl und so waren von der Sonne beschienene und windgeschützte Plätze am begehrtesten, möglichst noch solche, die zum Liegen auf den angewärmten Planken geeignet waren. Kleine Grüppchen fanden sich zusammen und klönten über dieses und jenes. Irgendwann kam das Wendemanöver, kräftig unterstützt durch uns als Einsteiger. Auf Gegenkurs ging es zurück Richtung Warnemünde. Von der Schaukelei her unterschied sich dieser Kurs kaum vom ersten. Der Wind fiel etwas raumer ein und so waren wir eher wieder vor der Ansteuerung Rostock als gedacht. Nach dem Bergen der Segel ging es mit Motorkraft zurück nach Warnemünde.

Schade, daß für uns die Fahrt hier zu Ende war. Zum Schluß noch ein herzliches Dankeschön an die freundliche Stammbesatzung unter Skipper Rüttger.

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