home Veranstaltungen Maiauslaufen 2003 – IGA und MSCW

Maiauslaufen 2003 – IGA und MSCW

Fast 50 Personen (KSS’ler und Angehörige) erlebten die Stationen unseres diesjährigen Frühjahrstreffens: das Maritime Simulationszentrum Warnemünde (MSCW) und die IGA in Rostock. Der Vorstand dankt für diese rege Beteiligung.Unser Kamerad Lothar Winter, hier als Ausbilder tätig, informierte uns über die Möglichkeiten des MSCW, das der praxisnahen Ausbildung von Brücken- und Maschinenleitstand- Personal dient. Nach kurzer Besichtigung zeigte uns dann die Anlage, was in ihr steckt: Wir “befuhren” einlaufend das Fahrwasser Warnemünde und den Seekanal. Kamerad Wilhelm als Käpt’n und Kamerad Kleinschmidt als Rudergänger brachten uns sicher bis Höhe Kvaernerwerft, wo wir aus Zeitgründen das “Manöver” abbrechen mussten. Aber für den Pinnegraben wären die Maße unseres “Schiffes” sowieso zu gewaltig gewesen. Beeindruckend, wie es den Konstrukteuren der Anlage gelungen ist, die Illusion eines fahrenden Schiffes zu vermitteln und das Seegebiet um Warnemünde nachzugestalten. Anschließend führte uns Kamerad Winter noch die Kabinette vor, die der Ausbildung zum Fahren unter schlechten Sichtbedingungen dienen. Ach, hätte es doch zu unserer Zeit schon die Verbindung von Radargerät und Computer gegeben. Wie viel Manöverspinnen hätten nicht gedruckt zu werden brauchen, wie viel Bleistifte hätte man eingespart und wie wären in manch kniffliger Nebel-Situation die Nerven geschont worden!Nach kurzem Fußmarsch zum Alten Strom in Warnemünde brachte uns dann der Ausflugsdampfer “Min Herzing” zum IGA-Gelände in Rostock. Jetzt wird es schwierig: Wo beginnen, wo aufhören? Der berauschende Blick aus der Seilbahn, die schwimmenden Gärten, Weidendom, Blumenhalle, Nationengärten, Traditionsschiff, Neptun (richtiger: “Njörd” -nordischer Gott der Fischer und Seeleute), der aus den Fluten steigt und wieder darin versinkt, bunte Frühjahrsblüher überall. Selbst an einem ganzen Tag wäre das kaum zu schaffen, geschweige denn in den wenigen Stunden, die wir zur Verfügung hatten. Geschafft und fußlahm nahm uns dann “Käpt’n Braß” auf, um uns bei Kaffee und frischem Erdbeerkuchen mit Abstecher durch den Überseehafen wieder zurück nach Warnemünde zu schippern.Ein herzliches Dankeschön an Lothar Winter und an die Organisatoren für diesen gelungenen Tag.

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