home Veranstaltungen Kameradschaftstreffen in Tabarz 24.09.0 bis 26.09.2010

Kameradschaftstreffen in Tabarz 24.09.0 bis 26.09.2010

Tabarz ein kleiner, netter, sauberer Ort in Thüringen war vom 24. bis 26.09.2010 unser Basierungspunkt für das Familientreffen unserer Kameradschaft. Alle gemeldeten Teilnehmer liefen am Freitag im Hotel „ Zur Post“ ein. Frau Gabi Friederichs, die Stützpunktchefin, hatte für alle ein Zimmer parat und ihr Personal begann sofort mit der Versorgung der hungrigen und durstigen Kameraden. Bald schon versammelten sich immer wieder neue Gruppen in der gemütlichen Gaststube zum gewohnten Rees an Backbord, denn es gab wieder viel zu erzählen.
Am Sonnabend hieß es bereits um 07.00 Uhr „ Reise, reise Aufstehen“, denn um 08.00 Uhr stand der Bus bereit, der uns am Fuße des Inselsbergs entlang zum Schaubergwerk „Kali-Merkers“ brachte. Dort hieß es nach kurzer Einweisung – „einchecken“. Nachdem jeder seine Nummer gezogen hatte, ging es in Richtung Stolleneingang. Unser Führer klärte uns auf, dass jeder seinen Helm stets festhalten müsse. Jeder während der Fahrt verlorene Helm kostet 1 Kasten Bier.
Dann kam das Kommando „Aufsitzen“ und immer 30 Kameraden bekamen auf einem LKW einen Platz zugewiesen. Von lustigen Sprüchen begleitet fand auch jeder seinen Platz. Dann ging es los: Mit 30 kmh, was der Fahrtstufe „AK“ entsprach, ging es in und durch den Stollen. Holperig und nicht gerade bandscheibenschonend war die Fahrt, und natürlich fielen einige Helme, begleitet von lautem Hallo, polternd auf den Stollenboden. Die fälligen Kästen Bier wurden der Marine aber im Nachhinein doch erlassen.
Die Exkursion 800m unter der Erde war ein Erlebnis. Unsere Führer zeigten uns die Abbautechnik von 1850-1989 im Original, wir erlebten Salzhöhlen mit Kali- und Kochsalzkristallen angestrahlt von buntem Laserlicht. Im unterirdischen Konzertsaal hörten wir klassische Musik vom Feinsten. An einem kleinen Ausschank mit alkoholfreien Getränken konnte der Durst gestillt und das Salz von den Lippen gespült werden.
Sehr emotional zeigte man uns als Demo eine Sprengung mit dem technischen Niveau von 1989. Das Bohren der Löcher und Verfüllen mit Sprengstoff erfolgte automatisch durch eine einzige Maschine. Eine Sprengung ergab 50 t Salz. Der Transportlader bewegte mit einer Fahrt 12 t Salz zum Bestimmungsort.
Nach ca. 3,5 Std. waren wir wieder am Ausgangsort. Jeder gab seine Erkennungsmarke ab als Zeichen, dass keiner mehr im Stollen zurückgeblieben ist. Mit einem dankbaren „Glück auf“ verabschiedeten wir uns von unseren Führern, die mit Ihren humorvollen Erklärungen auch für lustige Einlagen sorgten. Wieder über der Erde angelangt, ging es zum Backen und Banken in die Werkskantine, wo jeder ein einigermaßen solides Mittagessen für sich fand.
Danach ging es zurück zum Hotel. Ab 14.00 trafen sich unsere Kameraden mit Partnerinnen im Cafe und ließen sich Kaffee und Kuchen munden.
Unser gemütliches Beisammensein am Abend war wieder wie immer gemütlich.
Zum Tanzen hatten wir reservierte Plätze in der Keller-Bar, die ab 21.00 Uhr auch für uns geöffnet hatte. Von unseren Kameraden wurde nur wenig von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Gründe waren wohl: Rauchig, eng und laut.
Alles in allem: Unser Treffen hat bei allen Teilnehmern wieder Anklang gefunden.
Dank sei gesagt an Frau Ilonka Brockmann, die wegen eines Schlaganfalls unseres Kameraden Brockmann, die gesamte Anschub-Organisation über das Hotel allein in Ihren Händen hielt und uns diesen gemütlichen Stützpunkt für unser Treffen vermittelte.
Am Sonntag verließ das Geschwader unserer Marinekameradschaft nach gutem Aufbunkern am Frühstücksbuffet den Basierungspunkt und verlegte wieder in die Heimathäfen. Schön war es, dass Kamerad Brockmann wenigstens am Frühstück teilnehmen konnte und seine Ehrung zum 60.Geburtstag (Uhr mit KSS-Motiv und Foto) vom Vorsitzenden in Empfang nehmen konnte. Wir hoffen, dass er bald wieder voll mit uns feiern kann.

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