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Kameradschaftstreffen 2017 in Cuxhaven

Liest ein Außenstehender etwas oberflächlich die Berichte über unser jährliches Kameradschaftstreffen Ende September, mag er vermuten, dass das eine recht monotone Angelegenheit sei: „Die machen immer das Gleiche: eine Bustour, eine Schiffsfahrt und einen Kameradschaftsabend mit Buffet und Tanz.“ Für die Teilnehmer sieht das aber ganz anders aus, denn auch wenn sich der Rahmen immer ähnelt, hat jedes Treffen doch seine Besonderheiten und Überraschungen. So auch dieses Jahr in Cuxhaven.

Diesmal begann schon am Freitag das offizielle Programm, denn Kamerad Mack war es gelungen, für uns einen Besuch im Havariekommando zu organisieren. 32 interessierte Teilnehmer passten gerade noch so in das moderne Lagezentrum. Wir sahen einen Eröffnungsfilm und hörten anschließend viel Interessantes über Struktur, Aufgaben und bisherige Einsätze dieser Institution.

Das Sonnabendprogramm hatte es in sich! Zunächst dirigierte der gebuchte Stadtführer den von uns gecharterten Bus weniger in das Zentrum als vielmehr an die Peripherie von Cuxhaven. So erfuhren wir u.a., warum der einst blühende Fischereihafen heute fast verwaist ist und drehten eine kurze Runde über das Terrain der „Alten Liebe“. Der Name kommt von einem zweigeschössigen Holz-Bauwerk, das im Jahre 1733 erbaut, ursprünglich als Schiffsanleger und Wellenbrecher diente. Noch heute legen von der Alten Liebe die Schiffe nach Helgoland und zu den Seehundsbänken ab. Und von hier aus kann man die großen Pötte aus aller Welt bestaunen, die hier mit Ziel Hamburg ganz nah vorbeifahren müssen. Nächster Halt dann auf dem Deich zum Wattenmeer und zur Elbmündung mit der Kugelbake – dem Wahrzeichen Cuxhavens. Den Stadtteil Duhnen mit seinem Massentourismus passierten wir in Fahrt und dann ging es auch schon zurück zur Alten Liebe, wo der Helgoland-Katamaran „Halunderjet“ auf uns wartete. Nicht zu glauben, dass auf dem relativ kleinen Schiff fast 600 Personen Platz finden. Bei ruhiger Nordsee ging es, von 9500 PS angetrieben, mit bis zu 36 Knoten Richtung Insel. Und während beim morgendlichen Entern des Busses der Himmel noch grau und trübe war, empfing uns Helgoland mit strahlendem Sonnenschein. Die Zeit war zwar kurz, reichte aber zu einer ausgiebigen Erkundung von Ober- und Unterland. Die roten Felsen der Steilküste mit der  „Langen Anna“, der Lummenfelsen, die phantastische Aussicht von hier oben, die Kneipen, Geschäfte und der Hafenbetrieb im Unterland – es gab unzählige Motive für Handys, Fotoapparate und Videokameras. Auch die Gelegenheit zum zollfreien Einkauf wurde genutzt, bevor es mit dem Katamaran zurück nach Cuxhaven ging.

Von unserem Hotel bis zum Asia-Restaurant, wo der Kameradschaftsabend stattfand, waren es nur wenige Schritte. Für uns 40 Personen war der vorbereite Raum ziemlich klein. Je nach Gefühlslage und ergattertem Sitzplatz fand man das entweder sehr kuschlig oder aber recht eng. Das asiatische Buffet war mit Vielseitigkeit, Geschmack und Menge einsame Spitze. Die flinke vietnamesische Bedienung sorgte dafür, dass keiner verdurstete. Anschließend hatte der DJ wenig Mühe den kleinen Raum ordentlich zu beschallen. Schwieriger war es anfangs für die Tanzwütigen, die kaum Platz für gekonnte Drehungen und Schwünge fanden. Das gab sich zu später Stunde, als andere Gäste den anschließenden Raum verließen und so doch noch eine kleine Tanzfläche entstand, was ein paar Unentwegte dazu brachte, noch ordentlich Stimmung zu machen und das Lokal zu rocken.

Ende gut, alles gut.
Sicher werden alle Teilnehmer zustimmen, wenn wir sagen, dass dies für das gesamte Treffen in Cuxhaven gilt.

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