KSS Broschüre Teil 10

kss-broschuere-10-coverInhaltsverzeichnis

Vorwort und Kontaktadressen

Episoden und Gedanken
Küstenschutzschiffe der Sowjetunion 1945 bis 1990 – eine Übersicht
Kurs Baltijsk
In alten Zeitschriften geblättert
Der Diensthabende des Schiffes
Auf KSS 1-62
Erinnerungen eines Matrosen
Einsatz im Überseehafen
Leser melden sich zu Wort

Amüsantes
Wie man zu Hause das Leben an Bord imitieren kann
Sozialer Aufstieg
Rees in der O-Messe
Museumsgeschichte(n)
Derbe Scherze
Vorleine – Feuer!
Landgang in Sassnitz

Leser melden sich zu Wort

Anhänge
Berichtigungsliste
Plan der Terminarbeiten im GA-II Pr. 50
Dienst an Bord zur Kaiserzeit (Teil 3 – Freizeit)
Ereignistafel

Vorwort

Der Aufruf (oder Hilferuf?) im Vorwort des letzten Heftes hatte wohl gewirkt. Es gab nicht nur Einsendungen sondern auch Tipps für neue Quellen. So informierte Uli Korn, dass ein ehemaliger Matrose der „Friedrich Engels“ Erinnerungen an seine Dienstzeit in Form eines kleinen gebundenen Heftchens zu Papier gebracht hat. Die Verbindung war schnell hergestellt und wir fanden bei Dieter Gaasenbeek ein offenes Ohr für die Bitte, Auszüge aus seinen Schilderungen für die neue KSS Broschüre zu verwenden. Sei es wie es sei, sowohl aus der Kameradschaft als auch von „außerhalb“ unseres Vereins trafen genügend Beiträge ein, so dass das Jubiläumsheft 10 tatsächlich noch termingemäß zu unserer Mitgliederversammlung im Januar 2011 vorgelegt werden konnte. Aus einem bescheidenen Anfang – erinnert sei an das kleine blaue DIN A5–Heftchen des Jahres 2000 – hat sich eine stattliche Sammlung von Geschichten, Anekdoten, Ereignissen, Technikbeschreibungen, Daten und Fotos zu den Küstenschutzschiffen der Seestreitkräfte/ Volksmarine der DDR entwickelt. Unsere Leserschaft beschränkt sich schon längst nicht mehr nur auf unsere Kameradschaft und auch nicht mehr ausschließlich auf ehemalige KSS-Fahrer. Interesse an einzelnen Beiträgen zeigten sogar Hobbyhistoriker, Autoren von Marineliteratur, das Marinemuseum Dänholm und das Fischerei- und Hafenmuseum Sassnitz. Auf eine solche Aufmerksamkeit dürfen wir schon etwas stolz sein.

Wie es weitergeht, wird die Zukunft zeigen. Ein Selbstläufer war keines der bisherigen zehn Hefte. Wenn wir immer direkt oder indirekt den Bezug zum Hauptthema KSS halten wollen und es keine Abstriche an der bisherigen Qualität geben soll, dann werden Fortsetzungen wohl nicht mehr jährlich, sondern immer nur dann möglich sein, wenn ausreichend verwertbares Material vorliegt. Die Zeit steht nicht still. Wir werden älter, Erinnerungen verblassen, vieles gerät in Vergessenheit und unendlich ist unser Stoffgebiet auch nicht. Der Vorstand kann hier nur appellieren: Kramt in euren Erinnerungen, klönt darüber im Kameradenkreis, schaut euch eure Fotoalben an. Hinter welchem Foto versteckt sich vielleicht noch eine Geschichte? Die Erfahrung zeigt: Hat man erst einmal seine Hemmschwelle überwunden und die ersten Zeilen zu Papier (oder in den PC) gebracht, dann läuft es fast von allein weiter. Da fallen einem plötzlich Details ein, Ergänzungen, man schmückt aus, formuliert um – bis man schließlich mit Zufriedenheit auf das fertige Werk schaut. Und selbst wenn der Text noch etwas holprig ist, unsere „Chefredaktion“ wird gerne dabei helfen, ihn „rund“ zu bekommen.

Zum Schluss wieder ein großes Dankeschön an alle, die durch ihre Beiträge, Vorschläge, Ideen, Erinnerungen und Bilder, durch Korrektur-Lesen, Vervielfältigungen – oder wie auch immer – dazu beigetragen haben, dass es das Jubiläumsheft 10 unserer KSS-Reihe überhaupt gibt.

Der Vorstand