Die Satzung

Satzung der Marinekameradschaft KSS e.V. (Fassung vom 18.01.2014)

§ 1 Grundsätze

  1. Der Verein führt den Namen „Marinekameradschaft KSS e.V.“ und ist im Vereinsregister im zuständigen
    Gericht eingetragen.
  2. Der Sitz des Vereins ist Warnemünde. Der Gerichtsstand ist Rostock. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Ziele und Aufgaben

  1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Er dient dem
    Gemeinnutz durch eigenständige Beiträge zur maritimen Forschung und zur Wahrung maritimen Brauchtums.
  2. Der Verein widmet sich ausschließlich der Bewahrung und Pflege der Traditionen der Küstenschutzschiffe
    der ehemaligen Volksmarine.
  3. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
    a) Erforschung und Erfassung der Geschichte der KSS durch Nutzung zugänglicher öffentlicher und privater
    Quellen.
    b) Veröffentlichung gesammelter Erkenntnisse in Mitgliederinformationen, Beiträgen oder Publikationen.
    c) Sammlung und Bewahrung vorhandener Materialien aus der Geschichte der KSS, so dass sie den
    Mitgliedern des Vereins, maritimen Museen und Autoren sowie sonstigen Interessenten zugänglich sind.
    d) Suche und Halten der Kontakte zu ehemaligen Angehörigen der KSS.
    e) Durchführung von Treffen ehemaliger Angehöriger von KSS, Treffen mit anderen Traditionsvereinen
    sowie Beteiligung an maritimen Veranstaltungen durch interessierte Mitglieder.
  4. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral.
  5. Jegliche Mittel werden satzungsgemäß verwendet. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln
    des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch
    unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Erwerb der Mitgliedschaft
    a) Mitglied kann jeder ehemalige Angehörige der KSS bzw. des Stabes der KSS werden.
    b) Die Mitgliedschaft muss formlos schriftlich beim Vorstand beantragt werden. Mit Zustimmung des
    Vorstandes ist der Erwerb der Mitgliedschaft vollzogen.
    c) Über die Aufnahme weiterer natürlicher Personen, die im Sinne der Vereinssatzung wirken wollen,
    entscheidet die Mitgliederversammlung.
  2. Beendigung der Mitgliedschaft
    Die Mitgliedschaft erlischt:
    a) Durch schriftlich erklärten freiwilligen Austritt.
    b) Durch Ausschluss, wenn das Mitglied gegen die Satzung verstößt, Vereinsbeschlüsse nicht befolgt oder ein
    sonstiges vereinsschädigendes Verhalten zeigt. Der Ausschluss erfolgt mit einfacher Mehrheit durch vom
    Vorstand zu fassenden Beschluss. Das Mitglied muss vom Vorstand zur Beschlussfassung gehört werden. Der
    Beschluss ist dem Mitglied schriftlich zuzustellen. Bei Einspruch gegen den Ausschluss durch das Mitglied
    entscheidet die Mitgliederversammlung endgültig mit einfacher Mehrheit.
    c) Durch den Tod.
  3. Die Mitgliedschaft im Verein ist nicht übertragbar und nicht vererbbar.

§ 4 Mitgliedsbeitrag

  1. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den durch die Mitgliederversammlung in der Höhe beschlossenen Beitrag auf
    das Vereinskonto zu überweisen. Die Zahlungstermine werden durch den Vorstand festgelegt.
  2. Mitglieder, die aus gesundheitlichen oder finanziellen Gründen an den Veranstaltungen des Vereins nicht mehr
    teilnehmen können, zahlen nach Vorlage eines Antrages durch Beschluss des Vorstandes einen reduzierten
    Beitrag, dessen Höhe nach Rücksprache mit dem Mitglied durch den Vorstand festgelegt wird.
    Sollte u.U. die Teilnahme an einzelnen Veranstaltungen möglich werden, legt der Vorstand die Höhe des
    finanziellen Eigenanteils des Mitgliedes fest.

§ 5 Organe

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und die Revisionsgruppe.

§ 6 Mitgliederversammlung

  1. Eine ordentliche Mitgliederversammlung muss im 1.Quartal, als Jahreshauptversammlung, stattfinden.
  2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn der Vorstand sie beschließt bzw. mindestens
    25% der Mitglieder schriftlich an den Vorstand einen Antrag mit Hinweis auf Verhandlungsgegenstände
    stellen.
  3. Die Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand einberufen und vom Vorsitzenden geleitet. Die
    Einladung muss mindestens 6 Wochen vorher unter Angabe von Zeit, Ort und Tagesordnung schriftlich
    erfolgen.
  4. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn
    sie ordnungsgemäß einberufen ist.
  5. Anträge zur ordentlichen Mitgliederversammlung sind spätestens 30 Tage vor der Versammlung schriftlich
    an den Vorsitzenden einzureichen.
  6. Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:
    a) Entgegennahme des Geschäftsberichtes des Vorstandes zu allen Vereinsfragen sowie des Berichtes der
    Revisoren
    b) Beschlussfassung über weitere Aktivitäten des Vereins
    c) Entlastung des Vorstandes
    d) Neuwahl, wenn erforderlich, des Vorstandes oder einzelner Mitglieder sowie der Revisoren
    e) endgültige Beschlussfassung über den Ausschluss eines Mitgliedes gemäß § 3 Pkt.2b Satz 5.
    f) Beschlussfassung über eingegangene Anträge
    g) Satzungsänderung
  7. Allgemeine Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.
    Beschlüsse zur Satzungsänderung setzen die Zustimmung einer 2/3 Mehrheit voraus.
  8. Über Mitgliederversammlungen sind Beschlussprotokolle anzufertigen, die vom Protokollführer und vom
    Vorsitzenden zu unterschreiben sind.

§ 7 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem 1.stellvertretenden Vorsitzenden, dem 2.stellvertretenden
    Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Vorstandsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit und dem Schriftführer.
    Bei Notwendigkeit können vom Vorstand zwei Beisitzer berufen werden.
  2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch den Vorsitzenden oder die stellvertretenden
    Vorsitzenden bei jeweiliger Alleinvertretungsbefugnis.
  3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf unbestimmte Zeit gewählt. Wählbar ist jedes Mitglied
    des Vereins.
  4. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Er hat die Beschlüsse der Mitgliederversammlung
    durchzuführen, wenn sie nicht gegen Gesetz und Satzung verstoßen. Seine Tätigkeit ist ehrenamtlich und
    darf nur auf die Erreichung der satzungsgemäßen Ziele des Vereins gerichtet sein.
  5. Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit
    entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
  6. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 Mitglieder anwesend sind.
  7. Über die Sitzungen des Vorstandes ist ein Beschlussprotokoll anzufertigen und, wenn keine Einwände
    vorgebracht werden, von 2 Vorstandsmitgliedern zu bestätigen.
  8. Der Vorstand hat das Recht, Vereinsmitglieder in seine Tätigkeit beratend einzubeziehen. Ein Revisor kann
    mit beratender Stimme an Vorstandssitzungen teilnehmen.

§ 8 Revisonsgruppe

  1. Zwei Revisoren werden von der Mitgliederversammlung als Kontrollorgan auf unbestimmte Zeit gewählt.
    Wählbar ist jedes Mitglied des Vereins.
  2. Die Revisoren wachen über die Einhaltung der Satzung und sind der Mitgliederversammlung
    rechenschaftspflichtig. Sie prüfen einmal jährlich die ordnungsgemäße Geschäftsführung des Vorstandes.
  3. Über die Ergebnisse der Prüfung informieren die Revisoren den Vorstand und legen der
    Mitgliederversammlung einen kurzen schriftlichen Bericht vor.

§ 9 Kassen und Rechnungswesen

Die erforderlichen finanziellen Mittel des Vereins sind auf die Deckung notwendiger Ausgaben für Vereinszwecke zu beschränken. Finanzielles Vermögen ist nicht anzusammeln. Für das Kassen und Rechnungswesen trägt der Vorstand die Verantwortung.

§ 10 Auflösung

  1. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss mit einer 2/3 Mehrheit sämtlicher Mitglieder.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vereinsvermögen an die Deutsche Gesellschaft zur
    Rettung Schiffbrüchiger, die es unmittelbar und ausschließlichen für gemeinnützige Zwecke zu
    verwenden hat.
  3. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand, wenn die Mitgliederversammlung nicht andere Personen dafür
    bestellt.

§ 11 Inkrafttreten

Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 29.03.1996 in Warnemünde beschlossen – zuletzt geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 18.01.2014 und wird mit Eintragung in das Vereinsregister wirksam. Änderungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Eintragung in das Vereinsregister.

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